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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Die Kraft der Gedanken - eine wahre Geschichte

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Schneeflocken stoben im Wind und fielen auf den Gehsteig, wo sie kurz darauf schmolzen und sich in Matsch verwandelten. Aus dunklen, tiefhängenden Wolken hatte es an diesem Januartag immer wieder gescheit und alles in dunkles, tristen Grau gehüllt. Kerstin ging mit gesenktem Kopf die Straße entlang. Sie war auf dem Weg nach Hause. Wieder einmal dachte sie an Bianca und ein ziehender Schmerz breitete sich in ihrer Brust aus. Tränen traten in ihre Augen und sie schluckte.
Bianca und sie waren acht Jahre ein Paar gewesen. Ihre Coming Outs hatten ihre bisherigen Leben komplett verändert. Es war eine Zeit voller Herausvorderungen, Zweifel und Ängste gewesen, aber auch eine Zeit voll unbeschreiblicher Liebe und Nähe, die ihnen machmal überirdisch erschien. Eine tiefe Verbundenheit, der es oft keiner Worte bedurfte, ein Gefühl des Einsseins.
Vor neuen Monaten jedoch, hatte sich Bianca von Kerstin getrennt. Dieses intensive Gefühl des Verbundenseins hatte sie plötzlich geängstigt. Sie hatte das…

Das Schwert des Lichtkriegers - Leseprobe

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Amaraan betrat den Sternensaal. Sein  Brustpanzer leuchtete bläulich-weiß im Schein der Kerzen, die in den Wandhalterungen flackerten. Ein leises Raunen und Flüstern war zu hören, als er an den zu beiden Seiten flankierenden Personen vorbeischritt und sich zum Ende des Raumes begab.
Michael erwartete ihn lächelnd, lässig auf sein Schwert gestützt. "Amaraan, mein Lieber", empfing ihn der Engel. "Ich habe gehört, du hast erfolgreich die Lichtkriegerschule absolviert." "Ja, das habe ich", antwortete dieser nicht ohne Stolz. "Ich bin nun bereit als Lichtkrieger zu dienen."
Michael sah in an. "So so, du bist also bereit.", entgegnete er schmunzelnd.
"Die Lichtkriegerschule hat dich lediglich auf das vorbereitet, was nun folgt. Bisher war alles Theorie, nun folgt die Praxis. In der Lichtkriegerschule standen dir besondere Energien zur Verfügung. Ihr habt mit Schutz-, Manifestations- und vielen  anderen Energien gearbeitet. Doch nur das, wa…

Wer ist Fritzi?

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Fritzi tobte mit Manuel ausgelassen über den Rasen. Sie kickten sich gegenseitig den Ball zu und schossen dann auf das Tor, als sie am anderen Ende des Gartens die beiden jungen Kirschbäume erreichten, deren Stämme die Torpfosten darstellten.
Fritzi liebte es draußen zu spielen, auf Bäume zu klettern, mit Manuel und anderen Jungen zu raufen, Buden zu bauen, mit Autos zu spielen und ab und zu heimlich ein Feuer zu machen, wenn sie Cowboy und Indianer spielten. Natürlich kannten sie sich aus. Sie wussten, dass eine Feuerstelle immer durch einen Steinkreis gesichert werden musste. Schließlich waren sie Fachleute, was indianische Feuer betraf.
Fritzi`s Eltern schauten den ballspielenden Kindern von der Terasse aus zu. Die Mutter betrachtete nachdenklich das Treiben der Kinder, denn Fritzi hieß mit richtigem Namen Friederike. Warum musste sie sich immer wie ein Junge benehmen? Sollte sie nicht eher mit Puppen spielen? Warum trug sie am liebsten Hosen statt Röcke und Kleider? Was stimmte mit …

Spezialauftrag Luzifer

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Luzifer saß im Ohrensessel und betrachtete das Kaminfeuer.

Die Holzscheite knackten und kleine Funken stiegen auf. Immer wieder formten die Flammen neue Figuren, die auf den Scheiten tanzten und den Raum mit Wärme erfüllten.


Luzifer wartete. Er hatte um ein Gespräch mit dem Chef gebeten.
Es war nun viele Tausend Jahre her, dass Gott ihn zu sich gerufen hatte. "Luzifer", hatte er zu dem Engel gesagt, "ich habe einen Spezialauftrag für dich. Die Menschen wollen erfahren, was es bedeutet einen freien Willen zu haben. Sie wollen lernen, was Dualität bedeutet, damit sie begreifen können, das alles zusammenhängt, alles Eins ist. Dass es ohne das Eine, das Andere nicht geben würde. Ohne Hell kein Dunkel, ohne Warm kein Kalt, und so weiter. Dieser Spezialauftrag, lieber Luzifer, ist sehr wichtig. Die Entwicklung der Menschen ist nicht nur für sie, sondern auch für uns von großer Bedeutung. Traust du dir das zu?"
Der Engel war begeistert und dankbar gewesen, dass Gott ihm eine s…

Hopper, das Rentier

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Hopper war einer kleiner Rentierjunge. Seinen Namen hatte er bekommen, weil er  immer wieder einfach voller Lebensfreude mit allen Vieren senkrecht in die Luft sprang, was für Rentiere nicht unbedingt üblich ist.

Die anderen Rentiere fanden das teilweise schon recht merkwürdig. Besonders die alten. Sie verstanden nicht, warum er sich nicht einfach "normal" verhalten konnte.
"Wenn du dich nicht anständig benehmen kannst", pflegte sein Großvater zu sagen, "wirst du nie den Schlitten des Weihnachtsmann ziehen dürfen." 

Dann schüttelte er immer seinen Kopf mit dem mächtigen Geweih und drückte damit sein Unverständnis aus.
Hopper verstand nicht, was der Großvater meinte. Was meinte er mit NORMAL und ANSTÄNDIG? Was machte er falsch? Warum war es nicht richtig zu springen und sich einfach zu freuen, wenn ihm danach war? Was war falsch daran er selbst zu sein? Hopper eben.
Zum Glück gab es Sunny, seine fast gleichaltrige Freundin. Mit ihr konnte er über die Wiesen toben …

Fabian - nicht nur eine Weihnachtsgeschichte

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Fabian saß auf der Fensterbank und schaute in den Hof hinunter. Es schneite seit dem frühen Morgen und inzwischen war der Boden vollkommen vom weißen Flockenteppich bedeckt. Die Eiskristalle funkelten im Sonnenlicht.
Die anderen Heimkinder tollten ausgelassen im Schnee herum. Ein paar von ihnen rollten immer größer werdende Kugeln durch den Schnee um einen Schneemann zu bauen. Andere machten eine Schneeballschlacht und kreischten, wenn sie von den kalten Kugeln getroffen wurden.
Fabian seufzte. Er hatte keine Lust mit den Anderen zu spielen. Nicht das seine Beinschiene, die er schon Zeit seines Lebens trug ihn daran hindern würde. Zugegeben, er war nicht so schnell und beweglich wie die Anderen, aber das war es nicht.
So lange Fabian denken konnte hatte er im Heim gelebt. Woher er genau kam wusste niemand. Man hatte ihn als Neugeborenen in einer Babyklappe abgelegt. Nun stand für ihn das siebte Weihnachtsfest vor der Tür. Morgen war Heiligabend und er würde wohl auch diesen wieder hier im H…

Seelenbegegnung

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Ich kenne dich nicht und doch bist du mir vertraut gefühlt schon viele gemeinsame Wege, gemeinsame Leben
Visionen steigen auf Strandspaziergänge - Hand in Hand, vertraut, verbunden, gemeinsames Lachen uns liebend reden ohne Worte Augenblicke voller Harmonie Leichtigkeit in unserem Sein
Gefühle, bekannt und doch verwirrend Denn – ich kenne dich nicht.




















Text: © 08/2017 Bild: ©04/2012


Auf dem Weg zu mir

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Auf dem Weg zu mir selbst
rebellierte ich gegen mein Außen, strauchelte oftmals, fiel hin und stand wieder auf, durchwanderte tiefe Täler und erklomm hohe Berge, kam an die Grenzen meiner Existenz, fragte mich WER und WAS ich bin, schrie meinen Seelenschmerz heraus, lehrte mich der Tod Wertigkeit und Wertschätzung fragte ich mich immer wieder nach dem WARUM, bat ich um Unterstützung und Hilfe, fand Lehrer, die mich an die Hand nahmen, wuchs über meinen Seelenschmerz hinaus, erkannte ich, verstand, löste auf und ließ los, ich erfuhr unendliche, grenzenlose, immerwährende Liebe, wuchs langsam heraus aus dem Unbewusstsein, webte sich Verstehen in mein Sein, begleiten mich wundervolle Menschen, formen meine Gedanken meine Realität, spüre ich mein machtvolles Schöpferwesen, erkenne ich, dass ALLES in mir selbst ist und ich in allem bin was ist, empfinde ich tiefe Dankbarkeit und Demut für alles was war und ist,
und schaue erwartungsvoll und voller Vertrauen in die Zukunft.
ICH BIN das, ICH BIN.



















Text: © 08/2017 Bi…

Schmetterlinge am Strand

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Schmetterlinge am Strand -
es gibt sie wirklich!

Zu Tausenden steigen sie auf
wenn ich an dich denke.






© 2001
Bildquelle: pixabay.com

Kostbarkeit

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Sanft streicht meine Hand über deine Haut
und ich spüre eine tiefe Dankbarkeit,
dass ich ich dich gefunden habe.

Es ist, als wurde mir eine Kostbarkeit geschenkt
- die Kostbarkeit der Liebe zweier Seelen.




Text und Bild: Copyrigth 2001




Einst

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Wenn deine Haut einst Falten trägt,
die Erfahrungen und Ereignisse des Lebens widerspiegelnd,
werde ich dich noch genauso lieben wie an diesem Tag
und jede Falte mit einem Kuss bedecken.

















Text: © 2001 Bildquelle: pixabay.com